Elisabethschule Lünen-Brambauer

Städtische katholische Grundschule

Zum Karrenbusch 6, 44536 Lünen

Einschlungsweg

Alle Eltern schulpflichtiger Kinder erhalten ein Informationsschreiben der Stadt Lünen, in dem zwei Grundschulen genannt werden, die den kürzesten Schulweg bieten. Dies ist zum einen eine Bekenntnisschule, zum anderen eine Gemeinschaftsschule. Generell haben alle Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder an einer Schule ihrer Wahl anzumelden. In Lünen ist die Anmeldewoche stets im November.

In den Kindergärten in Brambauer werden ca. zwei Wochen vor der Schulanmeldung Listen ausgelegt, wo interessierte Eltern sich für einen Anmeldungstermin eintragen können.

Informationsveranstaltung für die Eltern der 4-jährigen Kinder
Die Informationsveranstaltung für die Erziehungsberechtigten der vierjährigen Kinder findet jährlich in Zusammenarbeit mit dem Martin-Luther-Kindergarten statt. Die Schulleitung und die Leiterin der Kindertagesstätte informieren die Eltern über Kriterien der Schulfähigkeit (Schulfähigkeitsprofil). Die Eltern erhalten Tipps, wie sie ihre Kinder auf einen erfolgreichen Schulstart vorbereiten können.

Schnuppertag für die kommenden ErstklässlerInnen
Jeweils an einem Samstag im September oder Oktober findet ein Schnuppertag in der Elisabethschule statt. 
Eltern und zukünftige SchulanfängerInnen können also vor der Anmeldung unsere Schule kennen lernen. Während die Kinder durch ihre aktive Teilnahme an einer Unterrichtsstunde mit den ErstklässlerInnen einen Einblick in das Schulleben an der Elisabethschule erhalten, werden die Eltern in lockerer Atmosphäre über das Schulprogramm und das Anmeldeverfahren informiert.  

Schulanmeldung
Die Elisabethschule sieht es als vorrangiges Ziel an, sowohl die Kinder als auch die Eltern auf eine erfolgreiche Einschulung vorzubereiten. Die Kinder sollen bereits vor der Einschulung beobachtet werden, damit bereits erste Grundlagen für eine individuelle Förderung erzielt werden können. Bei der Anmeldung wird von der Schulleitung der Elisabethschule ein einfaches Diagnoseverfahren eingesetzt, um die Lernausgangslage der Kinder in folgenden Bereichen einzuschätzen: Sprache, Kontaktfähigkeit, Aufgabenverständnis, Wahrnehmung, Feinmotorik und Ausdauer.

Vorzeitige Einschulung
Den Eltern bleibt es unbenommen, für ein nach dem jeweiligen Stichtag geborenes Kind eine frühere Einschulung zu beantragen, wenn es schulfähig ist.
Die Entscheidung über die Schulfähigkeit und die damit verbundene vorzeitgie Einschulung des Kindes trifft die Schulleitung unter Berücksichtigung des schulärztlichen Gutachtens.Voraussetzung ist dabei, dass die für die erfolgreiche Teilnahme am Schulunterricht erforderlichen körperlichen und geistigen Voraussetzungen vorliegen und die Kinder in ihrem sozialen Verhalten ausreichend entwickelt sind.

Schulspiel
Im Frühjahr vor der Einschulung führt das Kollegium mit allen SchulanfängerInnen ein „Schulspiel“ durch. Hierfür werden die Kinder in Gruppen in den Bereichen Motorik, Sprache, Wahrnehmung und soziales Verhalten beobachtet, um anschließend erste individuelle Förderpläne zu entwickeln und die Klassen optimal zusammensetzen zu können.

Informationsnachmittag
Kurz vor der Einschulung werden die Eltern und die kommenden SchulanfängerInnen noch einmal zu einem „Informationsnachmittag“ in die Elisabethschule eingeladen. An diesem Tag lernen die Kinder im Rahmen einer ersten „Schulstunde“ ihre Klassenlehrerin und ihre KlassenkameradInnen kennen. Hierdurch sollen ihnen der Übergang in die Grundschule erleichtert und eventuelle Ängste abgebaut werden.

Gleichzeitig informiert die Schulleitung die wartenden Eltern über wichtige organisatorische Einzelheiten. Bei dieser Gelegenheit können noch offene Fragen geklärt werden.  

Erste Schulwochen
In den ersten fünf Schulwochen wird die Lernausgangslage der ErstklässlerInnen im Bereich Sprache und Schriftsprache mit Hilfe des Münsteraner Screenings (MÜSC) diagnostiziert. Die Überprüfung, die in Kleingruppen von bis zu 8 Kindern durchgeführt wird, ermittelt, ob die Kinder die notwendigen Voraussetzungen für das erfolgreiche Lesen- und Schreibenlernen mitbringen. Zeigen Kinder in mehr als zwei Bereichen Auffälligkeiten, werden sie im ersten Schulhalbjahr bis zu viermal wöchentlich in einer Kleingruppe 10-15 Minuten spielerisch mit dem Münsteraner Trainingsprogramm (MÜT) gefördert. Das MÜT ist in enger Verbindung mit dem MÜSC konzipiert worden. Es ist das Ziel der Kleingruppenförderung, bei den Kindern elementare Grundlagen für einen erfolgreichen Lese- und Schreibprozess zu schaffen.